Pelzfrei ist sportlich

Tierschutz

Heutzutage kennt nahezu jeder Mensch Bilder aus der Pelzproduktion. Selbst Werbevideos dieser Industrie, die aufgrund ihrer Grausamkeit in Österreich schon längst verbotenen ist, zeigen dasselbe Leid:

Füchse vegetieren bewegungsarm ihr tristes Leben in engen Drahtgitterkäfigen. Wie Hunden auch, wächst im Herbst ihr Winterfell heran. Bevor die jungen Füchse ihren ersten Winter erleben, werden sie aufgrund der für den Pelzhandel attraktiven Felldichte getötet. Dies geschieht mit Strom geladenen Metallstiften die in Mund und Anus eingeführt werden. Völlig ausgeliefert sterben unzählige dieser leidensfähigen und intelligenten Verwandten des Hundes durch schmerzhafte Stromstöße, um als Verzierung von Jacken und Hauben getragen zu werden.

Bei Kaninchen gibt es „Mast“- und „Pelz“-Kaninchen. Die Annahme:„Kaninpelzbesatz ist ok, denn die Tiere werden sowieso gegessen.“, ist ein Fehlschluss. Kaninchenarten wie „Rex“ werden nur wegen ihrem dichten Haarkleid gehalten und getötet. Die von Natur aus bewegungsfreudigen Tiere werden in Legebatterie ähnlichen Tierfabriken gehalten. Sie sitzen isoliert in Drahtgitterkäfigen, damit sie sich in der Enge nicht gegenseitig das für den Handel wertvolle Fell beschädigen. Wer bereits Bekannschaft mit den friedlichen Samtpfoten gemacht hat, weiß jedoch wie wichtig Körperkontakt für diese sozialen Tiere ist. Unvorstellbar, dass diese sensiblen Tiere nur für sinnlose Pelzdekorationen ihr Leben auf Gitter statt auf festem Boden verbringen müssen. Kein Hoppeln, Laufen, Spielen oder Kuscheln. Am Ende wartet der Genickbruch, bevor ihnen ihr Fell abgezogen und zu Pelzapplikationen weiterverarbeitet wird.

Pelz im Out!

Laut einer Umfrage lehnen rund 80 % der Österreicher/innen Tierpelz ab. Tierfreund/innen können auch aktiv gegen dieses Tierqualprodukt vorgehen .